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Schwelmer Baskets nach Sieg gegen Dortmund Meister und in der ProB


1. Regionalliga-Herren:
Schwelmer Baskets - SVD 49 Dortmund  93:78 (16:19|33:16|24:19|20:24)

Aufstieg und Meisterschaft

Das Spiel gegen Dortmund war gelaufen, der Aufstieg in die Pro B mit dem noch fehlenden Sieg unter Dach und Fach gebracht. Der Jubel war gerade verebbt, da bildete sich plötzlich eine Menschentraube um den Abschreibetisch.


Das Gerücht, das der Tabellenzweite BSV Wulfen dabei war, sein Spiel gegen NOMA Iserlohn zu verlieren, machte die Runde. Am Live - Ticker wurde das Ergebnis aus Wulfen verfolgt. Um zehn Uhr war es dann so weit. Erneuter Jubel brach sich Bahn. Vier Spieltage vor Saisonende sicherten sich die Schwelmer Baskets mit ihrem 93:78 (16:19; 33:16; 24:19; 20:24) Heimerfolg gegen SVD Dortmund bei der gleichzeitigen Niederlage des BSV Wulfen nicht nur den Aufstieg in die Pro B, sondern auch noch die westdeutsche Regionalliga - Meisterschaft der Saison 2009/2010.

Zuvor mussten die Schwelmer Baskets jedoch durch ein Wellenbad der Gefühle. Nach den zwei bitteren Niederlagen in Meisterschaft und WBV - Pokal gegen den BSV Wulfen in der vergangenen Woche konnte man gespannt sein, wie die Mannschaft von Baskets - Trainer Raphael Wilder mit der für sie ungewohnten Situation umgehen würde. Zunächst zeigte sich das Team der Situation gewachsen. In den ersten Minuten starteten die Baskets hoch motiviert und konzentriert. Bis zur 4. Spielminute gingen die Schwelmer mit 10:2 in Führung. Dortmunds Trainer Peter Radegast sah sich gezwungen, schon zu diesem frühen Zeitpunkt seine erste Auszeit zu nehmen. Die aber fruchtete. Zügig drehte sich das Spielgeschehen in der Halle West. Nach zwei erfolgreichen Dreiern der Dortmunder Christian Behrends und Stefan Fürst gingen die Gäste mit 12:10 in Führung. Jetzt machte sich Verunsicherung in den Reihen der Schwelmer Baskets breit. Bis zur Viertelpause lief man den Gästen hinterher (16:19).
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst nicht. Allerdings wussten die Dortmunder aus der Verunsicherung der Baskets kein großes Kapital zu schlagen. Vor allem aus der Distanz zeigten auch sie deutliche Schwächen. So entwickelte sich ein eher mäßiges Spiel mit wenig Höhepunkten. Erst Mitte des zweiten Viertels kamen die Baskets wieder besser in Tritt. Nach einem schönen Anspiel von Max Dohmen auf Julius Dücker verwandelte dieser zum ersten Mal wieder zu einer Schwelmer Führung (31:30; 16. Minute). Endlich wieder in Front zogen die Baskets jetzt unaufhaltsam davon. Auffälligster Spieler war in dieser Phase Max Dohmen, der sich in Folge im lowpost durchsetzte, einen Schnellangriff mit Dunking abschloss und einen Dreier markierte. Als dann auch noch Tom Doll einen Dreier zum 44:33 hinterher schickte, hatte das Team von Trainer Raphael Wilder endgültig seine Sicherheit wieder gefunden. Zur Halbzeit stand ein 49:35 auf der Anzeigetafel.

Im dritten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Die Dortmunder, die phasenweise hilf- und lustlos im Angriff agierten, gaben sich scheinbar schon frühzeitig geschlagen, während auf Schwelmer Seite nach und nach immer mehr Spielfreude aufblitzte. Alex Starr erhöhte mit einem Alley - hoop - Dunking nach Zuspiel von David Bunts auf 58:37 (23. Minute). Dieser deutliche Vorsprung hatte bis ins letzte Viertel Bestand. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ fortan die Konzentration bei den Gastgebern etwas nach. Vor allem Dortmunds US - Amerikaner Joseph Henley, der bis dahin völlig blass geblieben war, wusste sich jetzt besser in Szene zu setzen und brachte sein Team noch einmal näher heran. Bis zur 35. Minute konnte die SVD Dortmund auf 78:66 verkürzen. Das war es dann aber auch. Spätestens nach einem steal von Alex Starr, den er sehr zur Freude des Schwelmer Publikums mit einer windmill abschloss (87:74; 38. Minute) war die Messe gelesen. Mannschaft und Fans feierten. Die Baskets siegten am Ende mit 93:78. Der Aufstieg war perfekt. Plötzlich bildete sich eine Menschentraube am Anschreibetisch...

"Ich freue mich für Schwelm und für mein Team. Eine so phantastische Saison spielt man nicht so häufig. Heute hat das Team eine gute Moral bewiesen und gezeigt, dass man mal verlieren und trotzdem wiederkommen kann. Es war über weite Strecken kein schönes Spiel. Das konnte man heute aber auch nicht unbedingt erwarten. Wir haben bereits in den vergangenen zwei Jahren schon sehr guten Basketball gespielt, den Aufstieg aber jeweils knapp verpasst. Wir waren dieses Jahr einfach dran. Der Unterschied zu den letzten zwei Jahren war sicher der homogener besetzte Kader. Ich bin stolz auf diese Mannschaft", so ein glücklicher Baskets - Trainer Raphael Wilder.

Für die Schwelmer Baskets spielten:
Kristofer Speier (24 Punkte); Alex Starr (19); Max Dohmen (15/1 Dreier); David Bunts (10/1); Tom Doll (9/2); Julius Dücker ( 8 ); Niklas Cox (4); Felix Werner (2); Max Kramer (2); Achim Beiersmann; Michael Agyapong.

Schwelmer Baskets/ Andreas Schweer

 

Geschrieben von: playbasketball am 20.02.2010

 

 

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