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<title>JBBL/NBBL TOP4: Acht Teams für zwei Deutsche Meistertitel!</title>
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<description><![CDATA[Clubs mit klangvollen Namen werden am Wochenende in Hagen zu Gast sein. In der JBBL treffen der FC Bayern München, die traditionsbeladene Talentschmiede des TuS Lichterfelde, der Bundesliga-Nachwuchs der Paderborn Baskets und der TSV Nördlingen aufeinander. Den NBBL-Wettbewerb bestreiten Titelverteidiger ALBA Urspring, der TSV Breitengüßbach und die U19-Teams der Beko BBL-Mannschaften der Eisbären...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Clubs mit klangvollen Namen werden am Wochenende in Hagen zu Gast sein. In der JBBL treffen der FC Bayern München, die traditionsbeladene Talentschmiede des TuS Lichterfelde, der Bundesliga-Nachwuchs der Paderborn Baskets und der TSV Nördlingen aufeinander. Den NBBL-Wettbewerb bestreiten Titelverteidiger ALBA Urspring, der TSV Breitengüßbach und die U19-Teams der Beko BBL-Mannschaften der Eisbären Bremerhaven und von Phoenix Hagen.

Dem NBBL-Halbfinale unter eigener Beteiligung fiebern die Hagener natürlich ganz besonders entgegen. „Schön, dass wir es in die Endrunde geschafft haben und zeigen können, dass hier gute Jugendarbeit geleistet wird“, ist Juniors-Coach Falk Möller voller Vorfreude. Fünfmal pro Woche bat er seine Spieler zur Vorbereitung in die Halle, hinzu kamen Videoanalysen. In der NBBL-Hauptrunde, in der sich beide Teams bereits begegnet sind, war jeweils der Heimvorteil entscheidend. Das Hinspiel in Hagen gewannen die Gastgeber mit 85:78, das Rückspiel ging mit 75:62 an Bremerhaven.

„Die Eisbären sind ein harter Brocken, extrem physisch und gut gecoacht“, zollt Möller seinem Bremerhavener Kollegen Hamed Atterbashi Respekt. Trotzdem will er die Gunst der Stunde nutzen: „Wir haben lange auf das TOP4 in eigener Halle hingearbeitet. Für uns sind diese zwei Tage eine einzigartige Chance!“ Das sieht freilich auch Attarbashi so: „Wir werden 40 Minuten hart spielen. Oder 45. Oder 50.“ Mit dem bisher Erreichten ist der Eisbären-Coach aber auch schon sehr zufrieden: „Keiner hätte damit gerechnet, dass wir ALBA Berlin in zwei Spielen schlagen. Aber wir haben in Berlin klar gewonnen und auch im zweiten Vergleich zwischenzeitlich mit 17 Zählern geführt.“

Falk Möller hofft am Wochenende nicht nur auf die Leistungsfähigkeit seiner Jungs, sondern ebenso auf das begeisterungsfähige Hagener Publikum: „Beim Auswärtsspiel in Paderborn im Viertelfinale haben uns viele Fans begleitet, beim entscheidenden dritten Spiel war die Hütte richtig voll. Die Mannschaft hat das überhaupt nicht belastet, sondern ist mit den Fans auf einer Welle geschwommen.“ An kräftiger Unterstützung in den Auszeiten wird es ebenfalls nicht fehlen. Damit es nicht langweilig wird, sind gleich fünf Cheerleader-Crews dabei: drei Hagener Teams, die Magic Paws aus Herten und die Tanzsportgarde der KG Grün-Weiß Vorhalle.

Der Spielplan:

19.05.2012

JBBL-Halbfinale:
12.30 Uhr: Paderborn Baskets - TuS Lichterfelde
15.00 Uhr: TSV Nördlingen - FC Bayern München

NBBL-Halbfinale:
17.30 Uhr: Eisbären Bremerhaven - Phoenix Hagen Juniors
20.00 Uhr: TSV Tröster Breitengüßbach - Team ALBA Urspring

20.05.2012

11.00 Uhr: Finale JBBL
13.30 Uhr: Finale NBBL

Stimmen zum JBBL/NBBL TOP4:

Jörg Dehm, Oberbürgermeister der Stadt Hagen: „Hagen ist sehr stolz darauf, Gastgeber der Endrunde der Deutschen Meisterschaften der Junioren zu sein. Wir heißen alle sehr herzlich willkommen in der &sbquo;gefühlten&rsquo; Hauptstadt des Basketballs und wünschen schöne Stunden in Hagen. Ich bin mir sicher, dass nach spannenden und fairen Spielen die verdienten Deutschen Meister gefunden werden. Ein herzliches Dankeschön an den Deutschen Basketballbund und an Phoenix Hagen, das dieses Event hier bei uns in Hagen möglich wurde.“

Ivo Grünhagen, Sprecher des Vorstands Enervie: „Wir freuen uns sehr, dass zum TOP4 in der ENERVIE Arena die besten Basketball-Mannschaften in den Altersklassen U16 und U19 zu Gast sind, um den Deutschen Meister auszuspielen. Die ENERVIE Arena steht für Basketball-Begeisterung. Wir unterstützen dieses &sbquo;junge&rsquo; Sport-Event in Hagen und sind sicher, dass sich die tolle Stimmung in der Arena auch auf die Leistung der Nachwuchs-Mannschaften überträgt. ENERVIE und Mark-E wünschen Spielern und Zuschauern viel Spaß!“

Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank: „Die diesjährige Austragung des JBBL/NBBL TOP4-Turniers bestätigt eindrucksvoll den Ruf Hagens als Basketballhochburg in Deutschland insbesondere auch im Jugendbereich für Jungen und Mädchen. Mit der Ausbildung der Spieler, der notwendigen Infrastruktur und der Unterstützung vieler Vereine im Umfeld, ist es in den letzten Jahren immer wieder gelungen, erstklassige Jugendteams zu bilden, die um nationale Titel mitspielen. Ich wünsche allen Spielern ein eindrucksvolles und unvergessliches Turnier und drücke die Daumen für unsere Phoenix Juniors um den Trainer Falk Möller. Vielleicht sehen wir ja einige der deutschen Topspieler bereits im nächsten Jahr in der Beko BBL wieder. Am liebsten natürlich als Hauptsponsor und Fan von Phoenix Hagen.“

Thomas Haensel, Aufsichtsratsvorsitzender Phoenix Hagen: „Hagen lebt Basketball und wir sind sehr dankbar dafür, dass wir Gastgeber für die acht besten deutschen Jugendmannschaften sein dürfen. Wir freuen uns auf Spitzenspiele auf höchstem Niveau und sind stolz darauf, dass die Phoenix Juniors als Teil der nationalen Spitze mit um die Deutsche Meisterschaft spielen. Jungs, wir drücken euch die Daumen und feuern euch an!“

Oliver Herkelmann, Geschäftsführer Phoenix Hagen: „Das TOP4 bringt eine ganze Menge für Phoenix Hagen und für die Stadt Hagen. Es ist zum Beispiel kaum mehr möglich, ein Hotelzimmer in Hagen zu bekommen. Schließlich reisen sieben Teams an und bringen Fans mit! Dass die Phoenix Juniors die Qualifikation geschafft haben, ist sicher nicht nur eine schöne Sache für uns, sondern auch für das ganze Turnier.“

Ingo Freyer, Beko BBL-Headcoach Phoenix Hagen: „Ich freue mich wirklich. Das TOP4 ist eine erstklassige Gelegenheit, um sich mit dem Nachwuchs-Basketball in Deutschland zu beschäftigen. Ich bin gespannt, wie sich die &sbquo;Creme des Nachwuchs-Basketballs&rsquo; 2012 präsentieren wird. Schön ist, dass auch die Phoenix Juniors dabei sind. Gute Spieler aus der Region haben es bis in das Endturnier der besten Teams aus Deutschland geschafft. Das gibt definitiv einen Schub für die Marke Phoenix und für Hagen.“

Dietmar Günther, Deutscher Vizemeister 2007 mit den Phoenix Juniors (als Coach): „Ich glaube, dass seit Beginn der Ligen im Jugendbereich immer professioneller gearbeitet wird. Bei europäischen Jugendmeisterschaften hat Deutschland in den letzten beiden Jahren in allen Altersklassen beeindruckende Erfolge erreicht. Das Team der Juniors ist gut und tief besetzt, hat individuelle Topspieler auf deutschem Niveau und einen guten Teamzusammenhalt. Trainer Falk Möller kennt die Spieler seit mehreren Jahren. Mit dem zusätzlichen Heimvorteil ist alles möglich!“

Phoenix Hagen]]></content:encoded>
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<item>
<title>Interview mit Marco Prey zum Thema: Die Ausbildung zum Coach.</title>
<link>http://www.playbb.de/cms3/index.php?p=news&amp;area=3&amp;newsid=1433&amp;name=interview-mit-marco-prey-zum-themadie-ausbildung-zum-coach</link>
<description><![CDATA[Martin: Hallo Marco. Ich hoffe du kannst heute auch ein wenig von deinem Werdegang als Coach erzählen, als ein Beispiel, wie man es machen kann. Ich möchte mit der folgenden Frage beginnen. Eignet sich jeder als Coach oder gibt es gewisse Skills, die zwingend vorhanden sein sollen?

Marco: Hallo Martin. Ich würde sagen, dass sich nicht Jeder als Coach eignet. Es eignet sich ja auch nicht Jeder A...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin: Hallo Marco. Ich hoffe du kannst heute auch ein wenig von deinem Werdegang als Coach erzählen, als ein Beispiel, wie man es machen kann. Ich möchte mit der folgenden Frage beginnen. Eignet sich jeder als Coach oder gibt es gewisse Skills, die zwingend vorhanden sein sollen?

Marco: Hallo Martin. Ich würde sagen, dass sich nicht Jeder als Coach eignet. Es eignet sich ja auch nicht Jeder Arzt zu sein oder Maurer. In erster Linie sollte man es wirklich wollen ein Coach zu sein.
Gerade als Neuling ist es erst einmal ein sehr schwerer Einstieg. Vieles ist neu und alle wollen etwas von einem. Man trägt die Verantwortung für ca. 10-14 Personen, muss sich um Organisation, Schiedsrichterabrechnungen und Schiedsrichterbewertungen kümmern. Dazu kommen Scoutings, die der Liga gemeldet werden müssen usw.
Insbesondere an Spieltagen stehen junge Coaches häufig unter "Strom". Sie wollen gerne gewinnen und agieren sehr emotional und damit wenig sachlich an der Linie, was meist den Schiedsrichtern nicht gefällt und den eigenen Spielern, insbesondere Jugendspielern, meist nicht weiterhilft.
Ich denke gute Voraussetzungen Coach zu werden bringt derjenige mit, der gerne mit Menschen zusammenarbeitet, bereit ist Verantwortung zu übernehmen und sich selber kontrollieren kann. Da dies ein wenig pauschal ist, möchte ich das noch kurz erläutern. Gerne mit Menschen zusammenzuarbeiten bedeutet nicht, sich hinzustellen und zu meinen, dass alle einem folgen müssen. Es geht darum, jeden Einzelnen zu respektieren und mit ihm zu arbeiten. Dazu gehört bei Jugendteams auch ein gewisser erzieherischer Anteil. Mit Verantwortung übernehmen meine ich, dass ein Coach nicht nur für das Endergebnis in der Tabelle gerade stehen muss, sondern auch wissen muss, was er seinem Team zumuten kann und was nicht. Er muss so feinfühlig sein, dass er sein Team fordert, aber nicht überfordert. Sich selber kontrollieren zu können ist nicht einfach. 
Wir, als Coaches, geraten in viele Situationen, in denen wir anders reagieren müssen als wir es wollen. Wir können nicht zum Choleriker an der Linie werden und unseren ganzen &Auml;rger rausschreien, nur weil unser Team nicht das spielt, was geplant war. Wir können auch keine Schiedsrichter maßregeln, weil wir mit dem nicht einverstanden sind, was da gepfiffen wird usw. Ein Coach zu sein, heißt immer Entbehrungen in Kauf zu nehmen und persönlich zurück zu stecken. Im Prinzip unterliegen wir den selben Regeln wie das Team selber. Nur muss man das auch verstehen und dann auch so leben. Ich selber habe mich zwar als Kopf des Teams verstanden (ohne Leader geht es nun mal nicht), aber immer auch als einen Teil des Teams.

Martin: Ok, nehmen wir an, jemand hat für sich entschieden Coach zu werden. Was sollte er als erstes in die Wege leiten.

Marco: Aus meiner Sicht wäre es optimal, wenn jemand, der gerne Coach werden möchte, erst mal eine Saison als Assistant Coach mit einem erfahrenen Coach zusammenarbeitet und bei ihm lernt. In dieser Zeit kann er auch lernen, bzw. für sich herausfinden, ob das wirklich was für ihn ist. Bedauerlicherweise gibt es nicht so viele Leute, die Coach werden wollen und wenn einer das machen möchte, dann bekommt er auch gleich ein Team zugewiesen und ist dann - mehr oder weniger - auf sich alleine gestellt.
Das ist der große Nachteil am mangelnden Trainernachwuchs. In meinem optimalen Szenario absolviert dieser junge Coach also ein Jahr bei einem erfahrenen Coach. In der nächsten Saison sollte er dann sein eigenes Team bekommen und einen Mentor, an den er sich jederzeit wenden kann und der mit ihm die Saisonplanung macht und die Ziele definiert. Viele Coaches haben auf Grund mangelnder Erfahrung überhaupt keine Vorstellung davon, was realistische Ziele sind und was nicht, geschweige denn wie man diese dann erreichen kann. Nach einem weiteren Jahr können diese Coaches dann selbstständig ein Team coachen, sollten für Notfälle aber noch einen Ansprechpartner haben, an den sie sich wenden können.

Martin: Das hört sich vernünftig und fundiert an, aber ich habe auch die Befürchtung, dass bei den meisten Vereinen dafür weder die Zeit noch das notwendige Personal zur Verfügung steht. In deiner Antwort vermisse ich das Thema Trainerausbildung und Lizenzen. Wann sollten junge Coaches denn ihre Lizenz(en) machen?

Marco: Oh, Martin, da hast du nun ein Thema angeschnitten, das ich gehofft hatte, vermeiden zu können. Ich stehe mit Trainerausbildungen zum D Trainer oder C Trainer auf Kriegsfuß. Ich sehe darin nicht mehr als eine Einnahmequelle für Landesverbände. Als zuständige Person für die Coaches in unserem Verein habe ich etliche Leute durch die D und C Trainerausbildung gebracht, aber ich kann nicht sagen, dass auch nur ein Coach durch das dort Erlernte besser geworden ist. Und diese Meinung teilten diese Personen auch, die nach einer Woche Trainerausbildung wieder in die Halle kamen. Die meiste Zeit muss man dort als Coach die Übungen mitmachen, statt sie sich anzusehen und Vor- und Nachteile zu diskutieren. 
In der Theorie wird über ADP und ATP sowie Superkompensation philosophiert, obwohl 90% der Coaches danach ein Team übernehmen, das ohnehin nur 2 Mal die Woche für je 90 Min. trainiert. Und Themen wie: „Wie finde ich das passende System für mein Team?“ kommen überhaupt nicht vor. Um es abzukürzen. Letztlich bekommt man einen Grundstock
an Übungen, die man auch einem Basketball Fachbuch entnehmen könnte.
In der Theorie könnte ein Coach, der seit 10 Jahren kein Team mehr gecoacht hat, aber die Pflichtfortbildungen besucht hat, ein Team in der Regionalliga coachen. Ein Coach, der jedoch 10 Jahre ein Team in der Regionalliga coacht und keine Lizenz hat (muss sich immer die Ü-Lizenz erkaufen), ist aber offiziell nicht berechtigt. Wo ist da der Sinn?
Eines der Hauptargumente der Landesverbände lautet ja immer, mit den Trainerausbildungen sicherzustellen, dass nicht jeder auf ein Jugendteam losgelassen wird, aber das Argument ist schlichtweg nicht gültig. Die D-Lizenz befähigt keinen Menschen mit einem jungen Team vernünftig umzugehen. In einer Woche "erzieht" man keine Menschen zu vorbildhaften Übungsleitern mit ausgeprägten "social skills". Aber das alles führt nun zu weit und ich belasse es an dieser Stelle bei diesem kleinen Anriss des Themas Lizenzen.

[--NEU--]

Martin: Da muss ich nun mal genauer Nachfragen. Du meinst also, dass es nichts bring Ausbildungskurse/Fortbildungen zu besuchen?

Marco: Nein, das meine ich ganz und gar nicht. Ich meine nur, dass die Trainerausbildungen nichts oder viel zu wenig bringen. Eine, nach obigem Szenario beschriebene, vereinsinterne Ausbildung halte ich für absolut notwendig und auch vernünftig. Wenn einer das durchlaufen hat, dann ist er auch ein Coach. Den gravierenden Unterschied sieht man ja schon in der Ausbildungszeit. Während man sich nach einer Woche D-Trainer nennen darf, dauert es bei der vereinsinternen Ausbildung bis zu zwei Jahre. Und Fortbildungen finde ich auch wichtig, aber bitte keine Pflichtfortbildungen, die für die Verlängerung der Trainer D- und C-Lizenz berechtigen und wo dann zum X-ten Male eine secondary Offense eines Pro A Ligisten erklärt wird. 99% der Besucher dieser Clinic können damit nichts anfangen. Ich wäre vielmehr dafür, dass die Fortbildungen auf freiwilliger Basis stattfinden und sich an Altersklassen orientieren sollten. So könnte es z.B. Fortbildungen für U12-U16 Coaches, für U18 - U20 Coaches, Senioren Coaches in unteren Ligen und Senioren Coaches in höheren Ligen geben. Heute sitzen vom Regionalliga Coach bis zum U12 Trainer alle in der selben Coaches Clinic, nur um ihre Lizenz verlängert zu bekommen. Ich denke nicht, dass so etwas besonders zielführend ist.

Martin: Ok, verstehe. Auch wenn du mit dem Thema Lizenzen auf Kriegsfuß stehst, so bereue ich es nicht, die Frage gestellt zu haben. Aber kommen wir nach diesem Exkurs zurück zur Ausbildung von Coaches. Alternativ könnte man ja Hospitationen absolvieren und sich diese zur Verlängerung seiner Lizenz eintragen lassen. Was denkst du darüber?

Marco: Es gibt sicher einige Alternativen. Eine davon sind Hospitationen, die ich auch für sehr wichtig halte. Im Gegensatz zu der teilweise sterilen und künstlichen Situation in einer Coaches-Clinic kann man bei Hospitationen live erleben, wie ein Coach bestimmte Inhalte seinem Team vermittelt, auf welche Probleme er stößt und wie er sie löst. Dazu sieht man auch Veränderungen beim Team über einen gewissen Zeitraum, was vielen jungen Coaches aufzeigen wird, wie lange manche Themen doch an Zeit brauchen.
Hospitationen, wenn sie beim richtigen Coach / Team stattfinden, sehe ich als eine der besten Möglichkeiten an. Nur bringt es eben auch nichts, wenn man sich als U14 Coach das Training eines Herrenteams in der 1. Regionalliga ansieht. Es muss alles immer passen, um effektiv und zielführend zu sein.

Martin: Da muss ich mal kurz dazwischen fragen. Siehst du bei der Variante der Hospitationen nicht das Problem, dass sich manche vielleicht von einem befreundeten Coach einfach nur Hospitationen bescheinigen lassen, ohne diese auch in der Halle absolviert zu haben.

Marco: Doch, klar. Das kann passieren und wird es sicherlich auch. Es gibt immer Leute, die „Schummeln“ werden. Aber wer nicht bereit ist, sich fortzubilden, den wird man auch nicht erreichen, wenn er eine heutige Pflichtfortbildung absolvieren muss. Das wird ja jeder von uns noch aus der Schule kennen. Statt dem Lehrer zuzuhören, unterhält man sich dann mit dem Nachbarn, spielt Schiffe versenken und döst einfach vor sich hin, bis die Zeit um ist.

Martin: Ja, das wird sicherlich alles möglich sein können. Gibt es denn Inhalte, die du für besonders wichtig erachtest bei der Ausbildung von Coaches?

Marco: Ja, die gibt es. Dazu kann ich sofort sagen „Only teach what you have understand“ (Zitat: Hubie Brown). Als ich den Satz damals auf einer Coaches-Clinic gehört habe, fand ich ihn mehr als passend. Es gibt so viele junge Coaches, die motiviert von einer Fortbildung zurückkommen und dann gleich alles mit ihrem Team ausprobieren wollen. Dabei treten immer wieder die zwei folgenden Probleme auf. Das Team ist gar nicht in der Lage einen bestimmten Drill, ein bestimmtes System oder sonst was zu laufen oder der Coach hat es nicht richtig verstanden und kapituliert an den Fragen seines Teams oder wundert sich, dass der Drill mit dem Demo-Team bei der Fortbildung doch ganz gut klappte und nun komischerweise mit dem eigenem Team so gar nicht. Und letzteres liegt fast immer daran, dass der Coach es nicht richtig verstanden hat und wichtige Details nicht erklären kann.
Aber zurück zur eigentlichen Frage. Für Jugendcoaches halte ich es für sehr wichtig, dass diese über ausgeprägte „Social Skills“ verfügen. Ich denke, dass das teilweise noch wichtiger ist, als ein riesiges Repertoire an Fachwissen. Jugendcoaches müssen ihrem Team viele Verhaltensmaßnahmen zeigen und beibringen. Dabei sind auch unangenehme Sachen, wie z.B. den Spielern aufzuzeigen, dass sie ein Team sind, obwohl es bessere und schlechtere Spieler gibt. Und wenn das Team im Vordergrund steht, dann kann es z.B. auch mal sein, dass der Eine oder Andere weniger spielt. Inhaltlich sehe ich die technische und athletische Ausbildung bei Jugendcoaches im Vordergrund und weniger die taktischen oder konditionellen Aspekte. Bei Seniorencoaches ist das natürlich eher umgekehrt, abhängig davon, in welcher Liga das Team spielt.

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Martin: Und in welcher Altersklasse oder auf welchem Leistungslevel sollten junge Coaches einsteigen. Sollten sie eher ein junges Team erstmalig übernehmen oder ein älteres?

Marco: Ja, das ist eine gute Frage Martin. Meist ist es in den Vereinen ja so, dass die neuen, jungen Coaches z.B. eine U12 oder ein 17-18 jähriger Jungcoach eine U14 / U16 übernehmen sollen. Ich halte davon gar nichts. Das sind ungünstige Konstellationen und weder Team noch Coach haben etwas davon. Eigentlich müssten die jungen Coaches ein erfahreneres Team bekommen, um mit und von diesem zu lernen. Bei einem U12 Team kann ein unerfahrener Coach viel zu viel kaputt machen. Hat ein U12 Team eine Saison etwas Falsches gelernt, dann wird es schwer, dieses wieder rückgängig zu machen. Wir sehen auch hier wieder, dass man um eine Saison als Assisstant-Coach im Prinzip nicht drum herum kommt, wenn ein Verein gute Coaches ausbilden will. Und der Verein muss sich seine Coaches selber ausbilden. Das muss an dieser Stelle noch mal klar gesagt werden. Das übernimmt kein einwöchiger Trainerlehrgang oder ähnliches. Es dauert einfach seine Zeit und braucht gute Coaches als Mentoren.

Martin: Gibt es noch was, was du jungen Coaches abschließend mit auf den Weg geben möchtest?

Marco: Übernehmt nicht alles blind, nur weil jemand etwas gesagt oder behauptet hat. Versucht euch das Beste zu merken und bildet eine eigene Philosophie mit der ihr euch zu 100% identifiziert und die ihr eurem Team auch vermitteln könnt. 
Reflektiert euer Verhalten und Training in regelmäßigen Abständen selbst. Pat Summitt sagte auf einer Clinic mal, dass man sich die folgende Frage selber stellen soll:“Could you play for a coach like you and would you like it?“ Ich persönlich mache das und kann bisher sagen, dass ich damit sehr gut fahre. Ansonsten wünsche ich jedem viel Spaß mit seinem Team!

Martin: Das war doch ein richtig guter Abschluss. Ich bedanke mich für das Interview und freue mich auf das Nächste.

Marco: Ich danke auch. Bis zum nächsten Mal in alter Frische (grinst dabei), aber einen Tipp habe noch, den ich gerne noch loswerden möchte. Auf der folgenden Seite

http://www.championshipproductions.com/

kaufe ich des &Ouml;fteren Mitschnitte von Coaches-Clinics. Auch dies ist eine Möglichkeit der Fortbildung und bietet den Vorteil, dass man sich das immer wieder ansehen kann und auch zurückspulen kann, wenn man etwas z.B. nicht verstanden hat.]]></content:encoded>
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<title>playbasketball.de jetzt auch auf facebook</title>
<link>http://www.playbb.de/cms3/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=1530&amp;name=playbasketball-de-jetzt-auch-auf-facebook</link>
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http://www.facebook.com/playbasketball.de...]]></description>
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http://www.facebook.com/playbasketball.de]]></content:encoded>
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<title>Interview mit Marco Prey zum Thema: Konditionstraining – Vorbereitung auf die Saison</title>
<link>http://www.playbb.de/cms3/index.php?p=news&amp;area=3&amp;newsid=1473&amp;name=interview-mit-marco-prey-zum-themakonditionstraining-vorbereitung-auf-die-saison</link>
<description><![CDATA[Martin: Hallo Marco. Wir treffen uns heute, um ein wenig über das Konditionstraining zu plaudern. Ich beginne unser Gespräch mal mit folgender Frage. Wie wichtig war die Kondition für dein Team?

Marco: Hallo Martin, für mein Team war die Kondition ein ganz wichtiger Aspekt. Da wir ein kleines Team waren, mussten wir fehlende Körperlänge kompensieren. Das haben wir unter Anderem mit einem kleine...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin: Hallo Marco. Wir treffen uns heute, um ein wenig über das Konditionstraining zu plaudern. Ich beginne unser Gespräch mal mit folgender Frage. Wie wichtig war die Kondition für dein Team?

Marco: Hallo Martin, für mein Team war die Kondition ein ganz wichtiger Aspekt. Da wir ein kleines Team waren, mussten wir fehlende Körperlänge kompensieren. Das haben wir unter Anderem mit einem kleinen konditionellem Vorsprung versucht. Davon abgesehen gibt es in der 1. Regionalliga keine Teams mehr, die konditionelle Defizite haben. Man ist also ohnehin dazu gezwungen, ein topfittes Team in die Saison zu schicken.

Martin: Manche Coaches vertreten die These, dass es kein gesondertes Konditionstraining braucht, wenn das eigentliche Training immer anstrengend ist. Wie denkst du darüber?

Marco: Da ist sicherlich was dran, nur darf man nicht vergessen, dass im Konditionstraining auch Lauf- und Sprintschule vermittelt wird, sowie Koordinationstraining und Athletiktraining. Es macht also schon Sinn, ein gesondertes Konditionstraining abzuhalten, um all diesen Themen gerecht werden zu können. Zum Anderen bietet das Konditionstraining individuell auf einzelne Spieler einzugehen und mit gezielten Übungen Defizite zu beseitigen. Das funktioniert in einem normalen und anstrengendem Training nicht. Und zumindest für Seniorenteams in höheren Ligen ist in den Trainingseinheiten die Intensität ohnehin meist sehr hoch.

Martin: Ich möchte nun auf die einzelnen Konditionsarten zu sprechen kommen. Wie wichtig sind diese im Vergleich miteinander für die Ausübung des Sports Basketball?

Marco: Sicherlich haben die Schnelligkeitsausdauer aber auch die Kraftausdauer einen besonderen Stellenwert, da man sich beim Basketball immer sehr schnell bewegen muss. Es ist ein ewiges Sprinten, Abstoppen, wieder Sprinten und Springen.
Es bringt einem Basketballspieler sehr wenig, beispielsweise 10Km zu laufen. Das schaffen alle, ist aber für den Sport nur wenig relevant.
Aber auch Maximalkraft und Schnelligkeitstraining dürfen auf keinen Fall fehlen. Somit müssen wir ziemlich umfassend Kondition trainieren.

Martin: Macht es denn schon Sinn mit einer U12 z.B. Schnelligkeitstraining zu trainieren?

Marco: Ja, selbstverständlich. Gerade im Alter von 12-14 Jahren sollten dahingehend ein paar Übungen durchgeführt werden. Der Körper befindet sich im Wachstum und es ist in diesem Alter noch möglich, einen Grundstein zu legen und bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten zu beeinflussen und auszuprägen. Der Mensch verfügt über schnell- und langsamzuckende Muskeln. Die so genannten Fast- and Slow-Twitch-Fasern. In dem Alter von 12-15 Jahren kann man durch Schnelligkeitstraining die noch unentschlossenen Muskeln zu Fast Twitches ausbilden. Sicherlich ist ein großer Teil genetisch bedingt, aber zumindest auf einen kleinen Teil kann man noch Einfluss nehmen. Es ist zwar jeder in der Lage ein Ausdauersportler zu werden, aber nur wenige können Sprinter werden. Und beim Basketball wird letzteres benötigt. Es ist aber auch darauf zu achten, dass das Training altersgemäß ausfällt und vor Allem den jeweiligen Trainingsstand berücksichtig. Mit dem Einsatz von zusätzlichen Gewichten in jungen Jahren rate ich eher ab. Es gibt auch viele Übungen, die man mit dem eigenen oder einem Teil des eigenen Körpergewichts machen kann. 
Auch würde ich frühzeitig darauf achten, dass ein gewisser Anteil Athletiktraining in jungen Jahren absolviert wird. Dazu gehört sicherlich ein guter Laufstil usw.

Martin: Also sollte man recht früh damit beginnen, bevor es zu spät ist oder gibt es keinen Zeitpunkt, an dem es zu spät ist so etwas zu lernen?

[--NEU--]

Marco: Richtig, es sollte frühzeitig begonnen werden. Wenn jemand beispielsweise 18 Jahre alt ist oder noch älter, dann wird es schon schwer und trainingsaufwendig, noch signifikante Verbesserungen zu erzielen. Von dem Standpunkt aus ist es also schon zu spät.

Martin: Die meisten Coaches werden ihr Team nur zwei Mal die Woche für ca. 90 Minuten in der Halle haben. Wie kann man unter den Umständen Konditionstraining praktizieren? Du sagtest ja, dass Konditionstraining schwer ins Training zu integrieren ist.

Marco: Man muss ja nicht das ganze Jahr über Konditionstraining praktizieren. Meist ist das ja ein Thema nur für die Saisonvorbereitung und vielleicht ist es dem Einen oder Anderen ja möglich, sich ein Mal die Woche mit seinem Team auf einer Wiese, in einem Park oder dergleichen zu treffen, um dort ein wenig zu trainieren. Ansonsten muss man ja auch zu Beginn des normalen Trainings in der Halle nicht immer Korbleger links / rechts machen, sondern macht Laufschule zum Warm-up. Das verbessert zwar nicht die Kondition, aber dafür die Athletik des Teams. Und ansonsten muss man sich mal 5-10 Minuten im Training nehmen, um spezielle Konditionsübungen zu machen. Es ist aber auch möglich, mit z.B. vermehrtem Fast Break im Training an der Kondition zu arbeiten.

Martin: Wenn man extra Konditionstraining macht, dann möchte man ja damit erreichen, dass sein Team sich in dem Bereich verbessert. Wie lassen sich die Erfolge überprüfen?

Marco: Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen lässt man das Team bestimmte Übungen vor Beginn des Konditionstraining machen und dann noch mal nach dem Konditionstraining. Anhand der gelaufen Zeiten oder gesprungenen Höhen lässt sich dann der Erfolg messen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, immer den Puls zu messen. Die Regenerationszeiten sollten mit zunehmender Dauer abnehmen. Ein kleines Beispiel. Ich lasse mein Team 400 Meter laufen. Die Strecke sollen sie so schnell wie möglich laufen. Nachdem sie im Ziel sind, soll jeder seinen Puls messen und dann jeweils im Abstand von je einer Minute. 

Das könnte dann so aussehen: 
- Puls nach Erreichen des Ziels: 170
- nach einer Minute: 150
- und nach einer weiteren Minute: 130. 

Nach z.B. einer Woche Konditionstraining wird dieser Lauf wiederholt. Nun ergeben sich folgende Zeiten:
- Puls nach Erreichen des Ziels: 165
- nach einer Minute: 145
- und nach einer weiteren Minute: 115. 

Wenn man die Möglichkeit hat, in einem Trainingszentrum zu trainieren, dann könnte man auch Laktatmessungen vornehmen, aber ich denke, das wird den meisten wohl nicht möglich sein.
Die letzte Möglichkeit den Erfolg zu messen (subjektive Methode), ist mit dem Team zu reden, wie sie sich fühlen, ob sie eine Verbesserung merken usw. Aus diesem Feedback lässt sich auch erkennen, ob ein Konditionstraining erfolgreich war oder nicht.

Martin: Wenn ich nun meine Übungen für mein Konditionstraining zusammengestellt habe, wie kann ich nun ermitteln, wie lange die Pausen zwischen den einzelnen Übungen sein sollen oder müssen?

Marco: Das ist auch abhängig davon, welche Konditionsart trainiert werden soll. Beim Schnelligkeitstraining liegt die Belastungszeit zwischen ca. 3 und 10 Sekunden. Die Regenerationszeit muss zwangsläufig sehr lang sein, da beim nächsten Durchgang wieder annährend 100% der Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen sollen. Ein Trainingseffekt wird hier nur erzielt, wenn es dem Athleten möglich ist, immer seine maximale Schnelligkeit abzurufen. Pausen von 2-3 Minuten sind hier durchaus üblich.
Trainiert man hingegen Schnelligkeitsausdauer, so habe ich darauf geachtet, dass der Puls wieder bei 120 angekommen war und dann die nächste Übung durchgeführt. Eine fast vollständige Erholung ist hier nicht notwendig und auch nicht wünschenswert.
&Auml;hnlich verhält es sich beim Maximalkrafttraining und Kraftausdauertraining.

Martin: Und wie lange sollten die Pausen zwischen den einzelnen Konditionseinheiten sein?

Marco: Du sprichst damit das Thema Superkompensation an. Ein wichtiger und gleichzeitig schwieriger Punkt. Es ist keinem Coach möglich in den Athleten reinzugucken, um festzustellen, ob dieser optimal pausiert hat. Noch schwieriger wird es, wenn das Team stark unterschiedliche Trainingsgrade aufweist. So könnte es sein, dass einige Spieler bereits am übernächsten Tag wieder trainieren könnten, andere aber noch einen Tag Pause bräuchten. Grundsätzlich bleibt uns Coaches da nur die Möglichkeit, mit unserem Team in den Dialog zu treten und ganz simpel nachzufragen, wie erholt sie sich fühlen. Dementsprechend gestalten sich die Pausen zwischen den einzelnen Konditionstrainings. Bei meinem Team haben wir ein dreiwöchiges Konditionstraining absolviert und jeweils einen Tag Pause zwischen den Trainingstagen gehabt. Das passte ganz gut und stellte den besten Mittelweg dar.

Martin: Und woraus genau bestand euer Konditionstraining? Gab es Schwerpunkte?

Marco: Wenn notwenig, haben wir noch ein wenig Ausdauertraining betrieben. Das heißt, wir sind lange Strecken gelaufen und haben zwischenzeitliche Intervallläufe absolviert. Meist war dies aber nicht notwendig. Unser Schwerpunkt lag meist auf dem Schnelligkeitsausdauertraining. Grundsätzlich haben wir aber auch KSÜ&rsquo;s gemacht, Schnelligkeitstraining und Kraftausdauer sowie Maximalkrafttraining. In den letzten Jahren habe ich das Team in Gruppen aufgeteilt, sodass die Spielerinnen gezielt an ihren Defiziten arbeiten konnten.

[--NEU--]

Martin: Habt ihr das Konditionstraining in der Halle abgehalten?

Marco: Nein, in den ersten 3 Wochen der Sommerferien hatten wir nie eine Halle. Genau in dieser Zeit haben wir unser Konditionstraining in einem Park abgehalten. Der war für uns optimal, da dieser auch einen Trimm-Dich-Pfad hatte, der kleine Hügel, viele Treppen usw. beinhaltete. Die letzten sechs Jahre haben wir fast ausschließlich SPARQ Training gemacht. Konditionstraining ist eine dröge Angelegenheit. Mit diesen Trainingsgeräten kam wieder mehr Spaß in das Konditionstraining. Wer keinen Spaß daran hat, wird nie alles geben und sich somit auch nicht optimal verbessern. Von daher ist das ein ganz wichtiger Punkt. Es bringt mir nichts ein Team 2 Stunden trainieren zu lassen, wenn dieses sich mehr schlecht als recht durchschleppt. 

Martin: Ja, das SPARQ Training hattest du im Februar hier bei der Coaches-Clinic vorgestellt. Ein wirklich beeindruckendes Programm. Aber wie können Coaches ein gutes Konditionstraining absolvieren, die ohne Hilfsmittel auskommen müssen?

Marco: Um das, meines Erachtens, notwendigste zu trainieren, reicht ein guter Laufplan, der über 2 bis 3 Wochen andauert. Ich denke mal, dass das für die meisten Teams ausreichend ist.
Ich habe hier mal einen Laufplan zur Verfügung gestellt, den ich mal für einen Herrenteam in der Oberliga erstellt hatte.

Laufplan (Link zum PDF-Dokument)

Martin: Für Jugendteams, die Schnelligkeitstraining praktizieren wollen, ist das aber nichts, oder?

Marco: Nein, der richtet sich primär an U18 und höher und Seniorenteams. Interessierte können sich ja mal die folgenden Quellen ansehen:

    http://www.bball-portal.de/index.php/sparq/speedladder/
    http://www.bball-portal.de/index.php/sparq/cones/
    http://www.amazon.de/Herausforderung-Schnelligkeitstraining-Gerald-Vo%C3%9F/dp/3898992470/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1329921383&amp;sr=8-3

Ansonsten kann man natürlich Standardübungen wie z.B. Fallstarts mit anschließendem 10-15 Meter Sprint machen oder einen Tennisball aus ca. 2m Höhe fallen lassen und der Athlet gegenüber muss mittels eines schnellen Ausfallschritts den Ball fangen, bevor dieser den Boden berührt. Wenn man im Internet sucht, dann werden sicherlich noch mehr Übungen zu finden sein.

Martin: Okay. Damit sind wir auch schon wieder am Ende angekommen. Ich danke dir für das Interview und freue mich auf das nächste Mal.

Marco: Ich danke auch und bis zum nächsten Mal.]]></content:encoded>
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